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10. September 2014  
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Ein rollendes Kunstwerk  

Aufsehen erregt seit 2013 das rollende Kunstwerk von Nadine Geissbühler. Die Zürcher Grafikerin gestaltete im Auftrag der Zürcher Kantonalbank eine Zugskomposition von hundert Metern Länge. Das Kunstwerk «Tradition in Fahrt» im Scherenschnittsujet nimmt in schwarzen Bildern auf weissem Untergrund verschiedenste Facetten des Lebens im Kanton Zürich auf. Die Gestaltung des Zugs überrascht durch ihre kreative Verbindung von Moderne und Tradition, Stadt und Land sowie Natur und Technik. Die Zugreisenden und Menschen entlang der Bahnstrecken werden auf der Zugskomposition immer wieder Verblüffendes und Neues entdecken. Mindestens bis 2015 wird das rollende Kunstwerk auf den Schienen des ZVV-Netzes fahren. Passend dazu werden die Besucherinnen und Besucher zum Sommerfestival an der Fassade der Zürcher Kantonalbank in der Bahnhofstrasse 9 ein weiteres AUFSEHEN!-erregendes Sujet von Nadine Geissbühler entdecken.



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10. September 2014  
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NÜSSLI – Eine gigantische Arena für drei Tage  

Dass der Event- und Messebauer mit Grossanlässen bestens vertraut ist, stellte unser technischer Partner beim Eidgenössischen Schwingfest 2013 unter Beweis.

Schwingen, Alphorn blasen und Jodeln sind en vogue. Das zeigte der Besucherrekord am letztjährigen Eidgenössischen. Allein in der Emmental Arena, der weltweit grössten temporären Tribünenanlage, verfolgten mehr als 52’000 Zuschauer pro Tag die spannenden Kämpfe im Sägemehl.

Die Planung der Arena und aller weiterer Bauten für das dreitägige Volksfest begann für den Eventbauer NÜSSLI schon Jahre vor dem Anlass. Planer erstellten Machbarkeitsstudien für die kandidierenden Austragungsstädte. In einer zweiten Phase arbeitete das Projektteam die Detailpläne aus und so richtig los ging es dann mit dem Aufbau: Gerade einmal neun Wochen vor dem Anlass fuhren die Lastwagen mit dem Baumaterial auf. Unterstützt durch das Militär stampfte die NÜSSLI Montagecrew die gigantische Tribünenanlage aus dem Boden und liess die Arena in kürzester Zeit in eine Höhe von 18 Meter wachsen. Wo eben noch Kühe geweidet hatten, befand sich plötzlich ein Festgelände mit einer Fläche von 126 Fussballfeldern.

Doch kaum hatte Schwingerkönig Sempach Matthias seinem Gegner Stucki Christian im Schlussgang und nach drei Tagen Volksfest und Brauchtum das Sägemehl von den Schultern geklopft, standen die Montagecrews von NÜSSLI wieder für den Abbau bereit. Und schon nach drei Wochen Rückbau war vom Festplatz nichts weiter übrig als eine grüne Wiese.

Eine Tribünenarena, ein Turm, ein …? Man darf gespannt sein, welche aufsehenerregenden Bauten am Sommerfestival entstehen.



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10. September 2014  
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Im Gespräch mit Milan Prenosil  

Am 25. Juni 2015 startet AUFSEHEN! das Sommerfestival der City Vereinigung Zürich. Der Präsident der City Vereinigung Zürich, Milan Prenosil, informiert über den aktuellen Stand und gibt einen Ausblick über das weitere Vorgehen.

1. Herr Prenosil, im September 2013 haben Sie das neue Konzept AUFSEHEN! der Öffentlichkeit präsentiert. Was ist bisher gelaufen; wie sind die Reaktionen?
Das Projekt trifft durchwegs auf Begeisterung. Ob Unternehmen oder Kunst- und Kulturschaffende – die Motivation, gemeinsam etwas Kreatives zu schaffen, ist sehr gross. Seit September 2013 haben über 150 Einzel-Präsentationen mit Interessenten stattgefunden. Wir sind im stetigen Dialog mit den Kreativen, dem Gewerbe, den Vereinigungen, technischen Partnern und natürlich auch mit den städtischen Behörden.

2. Wie viele Projekte sind im Gespräch?
Zahlreiche. Der ganze Prozess von der Ideenfindung bis zum detaillierten Konzept braucht mehr Zeit und intensivere Abstimmungen als die bisherigen Sommeraktionen. Es melden sich Künstler mit sehr spannenden Projektideen; Unternehmen, die mitmachen möchten, aber vielleicht nicht über eine Fassade in der Zürcher City verfügen; Liegenschaftenbesitzer, die wiederum ihre Gebäude zur Verfügung stellen würden. Alle diese involvierten Parteien gilt es zu vernetzen und an einen Tisch zu bringen.

3. Was sind die nächsten Schritte? Können noch Projekte eingereicht werden?
Ja, natürlich. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen haben wir unseren Zeitplan optimiert. Der nächste wichtige Schritt bildet sicherlich das Bewilligungsverfahren. Ende Oktober 2014 werden wir seitens der City Vereinigung Zürich eine erste Tranche an Projekten zur Bewilligung einreichen; eine zweite Tranche folgt dann bis Ende Januar 2015.

Besten Dank für das Gespräch, Herr Prenosil.



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26. Juni 2014  
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Frontwork – Auffallend anders.  

1 Frontwork ist einer der technischen Partner von AUFSEHEN!. In den zahlreichen geplanten Projekten wird die Expertise des Spezialisten im Bereich der Werbetechnik benötigt. Bisherige Arbeiten zeigen, wie vielfältig das Leistungsangebot ist und dass Frontwork durch langjährige Erfahrung auch Unmögliches möglich macht.

Wie am Flughafen Zürich-Kloten, wo Fluggastbrücken und Passerellen mit Werbung bespielt werden. Bei diesen Aussenbeschriftungen musste Frontwork seine Flexibilität beweisen: Schrauben, bohren oder direkt bekleben kam aufgrund der hohen Anforderungen an Material und Sicherheit nicht in Frage. So konstruierte Frontwork einen Rahmen, der mit Magneten am jeweiligen Dock haftet. Auf den Rahmen wurden die beschrifteten Werbetafeln aus Aluminium genietet. Für die Glaspasserellen im Dock E produzierte das Team halbtransparente Digitaldruckkleber, welche bei Tag und Nacht sichtbar sind.

Minutiöses Planen und eine fehlerlose Ausführung waren gefragt, um diesen Auftrag zu bewältigen. Um den Flugverkehr nicht zu beeinträchtigen, durften die Arbeiten nur spätabends und nachts ausgeführt werden. Eine grosse Leistung, die das Team von Frontwork hier vollbrachte. Wir freuen uns, einen so erfahrenen Partner an unserer Seite zu haben!



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26. Juni 2014  
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Trend: Urban Knitting  

Strick-Kunst oder Strick-Graffiti macht den öffentlichen Raum zum Kunstwerk. Alltagsobjekte, die in der hektischen Zeit kaum mehr wahrgenommen werden, verwandeln sich im Strickkleid zu neuen Hinguckern. Für das Sommerfestival «AUFSEHEN» haben wir uns mit der Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck getroffen. Die studierte Kunstpädagogin aus Remscheid (Deutschland) hat bereits zahlreiche Projekte realisiert. 

Ute, warum hat sich «Urban Knitting» oder «Strick-Graffiti» zu einem solchen Trend entwickelt?
Auf der einen Seite ist es eine Kunstform, welche auf einfachem Weg den Alltag neu inszenieren kann. Strickkunst ermöglicht uns überraschende Begegnungen im öffentlichen Raum. Sie passt hervorragend zum Thema «AUFSEHEN». Neben visuellen werden auch haptische Erlebnisse geboten, weiche, flexible Wolle trifft harte, statische Installationen.

Was ist dir bei deinen Projekten wichtig?
Mir liegt es am Herzen, dass ein Gesamtkonzept dahinter steht. Es geht mir nicht nur darum, etwas Buntes zu stricken und dann damit Parkbänke oder Bäume zu bespielen. Ich möchte eine Botschaft transportieren und habe einen künstlerischen Anspruch an meine Arbeit. Dazu gehört auch, dass ich mich intensiv mit dem Projekt und den Gegebenheiten auseinandersetze.

Ein Projekt, welches du aktiv mitgestaltet hast, war «Basel farbARTig verstrickt».
Ja richtig, gemeinsam mit der Initiatorin Kathrin Stalder aus Basel, Madeleine Hunziker, Miriam Schaffner und mindestens 250 Strickaktiven haben wir zur Kunstmesse Art Basel die Rheinfähren eingestrickt. Jede der vier Fähren wurde zu einem spezifischen Thema gestaltet.

Was motiviert die Teilnehmenden dazu, bei einem solchem Projekt mitzumachen?
Die Freude daran, gemeinsam etwas zu gestalten, etwas zu erreichen ist ein entscheidender Aspekt. Es ist eine Sprache, die international verstanden wird. Die Szene ist weltweit vernetzt, was durch die sozialen Medien vereinfacht wird.

Ist das Stricken immer noch fest in der Hand der Frauen oder habt ihr auch Männer in euren Reihen?
Es gibt einige Männer, aber nur vereinzelt. Oftmals wird es als etwas sehr aussergewöhnliches wahrgenommen, dass ein Mann strickt oder häkelt. Es gibt schon einige Männer, die mit Häkeln sehr erfolgreich sind, hauptsächlich in der Mützenproduktion. In Basel fiel z. B. der Bruder einer Mitstrickerin durch aussergewöhnlich aufwändige und schöne Muster auf.


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